Analysieren Sie Ihre persönliche Zeitwelt. -

"Persönlichkeiten" prägen die Welt!

Wer seine eigene Zeitwelt kennt,
lernt sich dadurch selbst besser kennen.
Das kann Ihnen helfen, bestimmte Aufgaben
im Beruf zu über nehmen - oder auch nicht.
Manche Enttäuschungen bleiben Ihnen vielleicht erspart,
wenn sie Ihr Zeit-Profil kennen.
Denn jeder Aufgabenbereich
hat seine charakteristische Zeitwelt,
und es kann nicht gleichgültig sein,
wie sich die Zeitwelt der Aufgabe
zu Ihrer eigenen verhält.

Drei Beispiele aus der Praxis,
die ganze Konzerne prägten:

Erfahrung zählt.
Ein Manager übernahm nach einer Karriere
in einer großen deutschen Volkspartei
den Vorstandsvorsitz einer Deutschen Fluggesellschaft.
Diese Funktion war richtig für einen Mann,
der Erfahrung hoch bewertet.
Sein Zeit-Profil: vergangenheitsbetont.

Entschlusskraft zählt.
Ein anderer Manager stand dem Vorstand
eines großen Mineralöl-Konzerns vor.
Seine Entscheidungsfreude kam ihm
bei der Reorganisation zustatten,
als er den Konzern in Profit-Centers aufgliederte.
Sein Zeit-Profil: gegenwartsbetont.

Planung zählt.
Ein weiterer Manager und Vorstands-Chef
eines großen Medienkonzerns
ist ein Mann spontaner Entschlüsse.
Dennoch sah er seinen Aufgabenschwerpunkt
in Strategien, die über den Tag hinausgingen
und das ganze Jahrzehnt umspannten.
Sein Zeit-Profil: zukunftsbetont.

Das heißt nun nicht, dass jeweils andere "Zeittypen"
die jeweiligen Konzerne nicht hätten managen können.
Sie müssten nur anders verfahren, ihre Stärken nutzen.

Deshalb werden die persönlichen Zeitwelten nicht bewertet.
Rudolf Vogl: "Lassen Sie sich nicht von Schlagworten wie
altmodisch oder fortschrittlich zu einer Wertung
der drei Zeitorientierungen verführen.
Sie haben alle drei wertfrei einen gleichberechtigten Platz
nebeneinander, in unserer drei-einigen Zeitwelt."

Mit dieser drei-einigen Zeitwelt zieht Rudolf Vogl
- als beratender Anthropologe - aus seiner Arbeit
eine Parallele zum Bild des drei-einigen menschlichen Gehirns
("Triune Brain" nach MacLean; Stamm-, Zwischen- und Großhirn),
das die Hirnforschung (Prof. Dr. Paul D. MacLean) entdeckt hat.